..und das nun auch schon seit 2 Wochen!!!
Unser Bad ist winzig und es hat kein Fenster. Waschbecken, Fliesen, Badewanne und diese seltsamen Rohre, alles noch orginal aus dem Jahr 1955. Damals war das bestimmt ein total schickes und modernes Bad.
Mittlerweile schreiben wir aber das Jahr 2012 n. Chr. und ich konnte ich dieses häßliche Elend nicht eine Sekunde länger ertragen. Im Rahmen unserer handwerklichen und finanziellen Möglichkeiten haben wir versucht, dieses Bad ein bisschen schöner und moderner zu gestalten.
Also die Fliesen weiß übergestrichen, neu tapeziert, Waschbecken raus und ein neues rein und ganz zum Schluss ein neuer, total schöner Boden (Vinyl). Leider haben wir keine Ahnung, wie man ein neues WC einbaut, darum ist das alte WC (nur ca. 25 Jahre alt,es hat noch keinen Spülkasten und zum Spülen muss man auf eine seltsame Taste drücken) geblieben. Die häßlichen Rohre leider auch, aber ansonsten hat sich einiges wirklich verbessert.
Auf dem Foto seht ihr das Bad bei Einzug. So sah das aber keine 2 Wochen aus, wir haben zuerst die ollen Aufkleber von den Fliesen gekratzt, mein armes Kind musste damals die schwarzen Fugen (die waren echt schwarz und nicht dreckig) weiß übermalen und dann wurde ein Duschvorhang aufgehängt, das uns das Duschen im sitzen zu umständlich war, ohne jedesmal eine Überschwemmung zu haben.
Naja, seht selbst.
Von perfekt immer noch gaaaaaanz weit entfernt, aber wir freuen uns auch über Kleinigkeiten ;o)
Montag, 13. August 2012
Samstag, 14. Juli 2012
Wann wirds mal wieder richtig Sommer...
... ein Sommer wie er früher einmal war? Kennt ihr dieses Lied von Rudi Carell noch?
Es ist nicht sonderlich warm, es regnet stündlich und wenn die Sonne wirklich mal rauskommt, dann spät am Abend. Und trotzdem ist dies mein erster Post im Sommermonat Juli. Also daran dass ich ständig im Garten liege und immer brauner werde, daran kann es ja nun nicht liegen, dass ich nicht zum bloggen komme.
Seit einigen Tagen versuche ich unser "Welt-häßlichstes"-Badezimmer etwas zu verschönern. Mit Fliesenlack bin ich jetzt den potthäßlichen Fliesen zu Leibe gerückt, morgen muss ich nochmal überstreichen, dann bin ich damit schon mal durch.
Themenwechsel. Heute habe ich ein Thai-Curry gekocht, das gibts immer wenn ich total ideenlos bin und mir nichts besseres einfällt, es aber keine Nudeln und keine Gemüsepfanne geben soll. Das schöne an einem Thai-Curry ist, dass man jedes, ja wirklichlich jedes Gemüse reintun kann und schmecken tut es immer klasse.
An Gemüse hat es mir heute auch gemangelt, unsere Gemüsekistenlieferanten "Lebendiges Land" sind im Urlaub und wenn ich einkaufen, dann läuft es immer auf das selbe raus: Tomaten, Gurke, Paprika. Laaangweilig! Mir fehlt meine wöchentliche Biokisten-Herausforderung. Ich habe einfach keine Lust, beim Einkaufen groß nachdenken zu müssen, was ich in den nächsten Tagen so kochen möchte. Mir fällt dann auch nichts ein. Lieber kriege ich Mittwochs mein Gemüse (was auch immer, da muss ich nicht drüber nachdenken) vor die Tür gestellt und dann sprudeln die Ideen mal mehr mal weniger aus mir raus. Hoch lebe die Biokiste!!!!
Also in mein Curry heute kam ein Rest Kürbis aus dem Tiefkühler, rote Linsen, Zwiebel, Knoblauch, Kokosmilch, eine Paprika, Erdnüsse, Lauchzwiebeln, Ingwer, Zitronensaft, Chilli und Kaffirlimettenblätter. Wichtig ist eine gute Curry-Paste, meine hatte ich aus einem 3.Welt-Laden, aber das Gläschen ist heute leer geworden, darum werde ich nächste Woche mal im Reformhaus ein Gläschen kaufen. Dort sind keine Fischpasten, Garnelen und ähnliches drin, was im Asiamarkt leider kaum zu vermeiden ist.
Es war wirklich lecker, so ein Thai-Curry ist geschmacklich eine sichere Sache. Da kann man nichts falsch machen.Und ich habe so gar noch einen kleinen Rest für morgen. Reste sind doch das beste!
Es ist nicht sonderlich warm, es regnet stündlich und wenn die Sonne wirklich mal rauskommt, dann spät am Abend. Und trotzdem ist dies mein erster Post im Sommermonat Juli. Also daran dass ich ständig im Garten liege und immer brauner werde, daran kann es ja nun nicht liegen, dass ich nicht zum bloggen komme.
Seit einigen Tagen versuche ich unser "Welt-häßlichstes"-Badezimmer etwas zu verschönern. Mit Fliesenlack bin ich jetzt den potthäßlichen Fliesen zu Leibe gerückt, morgen muss ich nochmal überstreichen, dann bin ich damit schon mal durch.
Themenwechsel. Heute habe ich ein Thai-Curry gekocht, das gibts immer wenn ich total ideenlos bin und mir nichts besseres einfällt, es aber keine Nudeln und keine Gemüsepfanne geben soll. Das schöne an einem Thai-Curry ist, dass man jedes, ja wirklichlich jedes Gemüse reintun kann und schmecken tut es immer klasse.
An Gemüse hat es mir heute auch gemangelt, unsere Gemüsekistenlieferanten "Lebendiges Land" sind im Urlaub und wenn ich einkaufen, dann läuft es immer auf das selbe raus: Tomaten, Gurke, Paprika. Laaangweilig! Mir fehlt meine wöchentliche Biokisten-Herausforderung. Ich habe einfach keine Lust, beim Einkaufen groß nachdenken zu müssen, was ich in den nächsten Tagen so kochen möchte. Mir fällt dann auch nichts ein. Lieber kriege ich Mittwochs mein Gemüse (was auch immer, da muss ich nicht drüber nachdenken) vor die Tür gestellt und dann sprudeln die Ideen mal mehr mal weniger aus mir raus. Hoch lebe die Biokiste!!!!
Also in mein Curry heute kam ein Rest Kürbis aus dem Tiefkühler, rote Linsen, Zwiebel, Knoblauch, Kokosmilch, eine Paprika, Erdnüsse, Lauchzwiebeln, Ingwer, Zitronensaft, Chilli und Kaffirlimettenblätter. Wichtig ist eine gute Curry-Paste, meine hatte ich aus einem 3.Welt-Laden, aber das Gläschen ist heute leer geworden, darum werde ich nächste Woche mal im Reformhaus ein Gläschen kaufen. Dort sind keine Fischpasten, Garnelen und ähnliches drin, was im Asiamarkt leider kaum zu vermeiden ist.
Es war wirklich lecker, so ein Thai-Curry ist geschmacklich eine sichere Sache. Da kann man nichts falsch machen.Und ich habe so gar noch einen kleinen Rest für morgen. Reste sind doch das beste!
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Mittwoch, 27. Juni 2012
Backtag - Tarte au chocolat und Gorgonzola-Möhren-Muffins
Der Juni ist schon nun fast um und ich habe den ganzen Monat noch überhaupt nichts gebloggt. Es war bisher ein recht stressiger Monat, viele Termine, Kollegen waren krank und deswegen war ich dann abends total kaputt, bin eigentlich nur noch ins Bett gefallen, selbst ein eigentlich freies Wochenende war von der Arbeit verplant :o( Von Sommer auch keine Spur weit und breit.
Gekocht habe ich nichts spektakuläres, irgendwie was essbares halt. Das einzige Highlight diesen Monat war ein Ausflug zur Kieler Woche, das Wetter ging den Tag so. Kulinarisch allerdings ein Schuss in den Ofen, bis auf mein belgisches Lieblingsbier (Belle-vue Kriek, Kirsche), da habe ich mir in Kiel ein (deutlich überteuertes) Glas von gegönnt.
Heute hatte ich aber mal wieder Zeit und meine Tochter hatte sich gewünscht, mit mir zusammen eine Tarte au chocolat zu backen (Rezept auf chefkoch.de von Seelenschein).
Da der Backofen schon mal an war (Energie sparen!) hatte ich mir überlegt, gleich ein paar herzhafte Muffins mit zu backen. Dringend weg mussten Möhren (keine Gemüsekiste ohne Möhren) und ein Stückchen Gorgonzola, dazu kam eine Zwiebel, Zedernkerne und Kräuter aus dem Garten.
Die Muffins sind richtig lecker geworden. Und die Tarte au chocolat ist jedesmal wieder wahnsinnig gut. Von aussen fest und innen klitschig, saftig und schokoladig. (Seltsamerweise sehen die Erdbeeren auf dem Foto riesig aus und der Kuchen sehr klein, aber das Foto täuscht).
Wenn man den Kuchen zu früh aufschneidet, dann läuft die noch warme Schokolade raus, daher sollte man nach dem Backen mindestens eine Stunde mit dem anschneiden warten, auch wenn es schwer fällt.
Diese Tarte ist ein ganz wundervolles Dessert, lauwarm serviert mit einem guten Vanilleeis und ein paar Beeren. Aber nur wenn man auf Schokolade steht.
Denn insgesammt kommen ganze 3 !!! Tafeln Schokolade in diese Tarte.
Der besten Freundin meiner Tochter, die irgendwie immer gerade da ist, wenn es Kuchen gibt, hat es auch gut geschmeckt. Aber das tut es ihr immer.
Donnerstag, 31. Mai 2012
Schon wieder Spargel
Ach die Spargelzeit ist doch was feines. Erst am Dienstag habe ich Spargel auf Sylt gegessen, am Mittwoch gab es bei uns zum Abendessen auch wieder Spargel. Aber grünen, der schmeckt mir besser als weißer Spargel.
Da mir der Spargel vom Grill neulich aus der Alufolie so super gut gefallen hat, wollte ich etwas ähnlich leckeres nochmal machen. Aber wie ja jeder weiß, ist der Verbrauch von Alufolie eine wirklich schwere Umweltsünde. Deswegen habe ich einen Versuch mit Spargel aus der Auflaufform mit Deckel gewagt (nicht vom Grill, sondern aus dem Backofen) und der Versuch ist geglückt. Der Spargel hatte einen schönen biss, ne´ tolle Farbe und einen intensiven Geschmack, einfach perfekt!
Dazu gab es Austernpilze, die ich in durch einen Parmesanteig (Parmesan, Mehl und ein Ei) gezogen und knusprig ausgebraten habe. Man, war das lecker. Glücklicherweise dauert die Spargelzeit noch ein paar Wochen. Da wird mir sicherlich noch was einfallen, mit diesem Gemüse...
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Sylt
Mein Mann wollte gern mal mit mir ganz allein wegfahren, ich wollte gern mal nach Sylt (fast schon ein Vorort von Flensburg ;o)), so sind wir zu zweit nach Sylt gefahren. Am Dienstag sind wir mit dem Zug rüber.
Großes Gepäck hatten wir nicht dabei, gerade mal soviel wie in eine Satteltasche vom Fahrrad passt, aber für eine Nacht brauche ich nicht viel.
Von Westerland ging es dann nach Wenningstedt, dort bezogen wir unser schnuckliges Zimmer (das Hotel Kiose kann ich euch empfehlen, wir hatten ein schönes Zimmer und das Frühstücksbuffet war auch super).
Der Mittagshunger trieb uns wieder raus mit dem Rad, doch die Speisekarten der naheliegenden Restaurants sagten uns nicht zu und so radelten wir ins Nachbardorf weiter. Leider war das nächste Dorf dann Kampen und es war so schrecklich dort. Die Häuser waren sehr hübsch, aber sonst: auweia! Das zur Schau stellen seiner Habseligkeiten, die Präsentation seines "Reichtums", dieses ganze geprotzte dort, einfach nur peinlich. Hauptsache teuer, egal ob es geschmackvoll ist oder nicht. Richtig daneben! Ich habe mich so richtig fremdgeschämt und auch mein Mann fand es ganz übel dort.
Obwohl uns der Magen schon auf den Knien hing, sind wir ganz, ganz schnell wieder in Richtung Wenningstedt davon geradelt und haben dann doch da gegessen (und das auch sehr gut).
Also wenn ihr mal auf Sylt sein solltet und nicht so auf diese Schicki-Micki Angeberei steht, dann fahrt besser nicht nach Kampen.
Ansonsten ist es schön auf Sylt, man kann herrlich radfahren, die Strände sind toll, die Natur ist klasse.
Neun Geocaches haben wir gefunden, einer war total genial an einem alten Fahrrad versteckt.
Am Mittwoch morgen haben wir ein Hühnengrab, das Denghoog besichtigt. Mittlerweile habe ich schon an die 20 Großsteingräber in ganz Europa angesehen, das ist schon fast mein Fachgebiet ;o)
Das Denghoog ist etwas spezielles, denn es ist ein Ganggrab. Besonders begeistert hat mich, dass am 21.12. eines jedes Jahres (Wintersonnenwende) die Sonne so durch den Gang strahlt, dass sie auf einen relativ platten Stein am Ende der Kammer fällt. Dieser Stein ist hat eine reflektierende Oberfläche und beleuchtet dann die ganze Grabkammer. Das würde ich echt gern mal sehen.
So schnell muss ich jetzt aber erstmal nicht wieder nach Sylt (Kampen hats versaut). Nächstes Mal gehts nach Föhr. Da war ich nämlich auch noch nicht.
Sonntag, 27. Mai 2012
Kichererbsensalat
Heute Abend gab es mal nur Salat. Aber dafür einen besonders leckeren, nämlich Kichererbsensalat.
Mit jeder Menge Grünzeug, nämlich Blattsalat, Zwiebel, Tomaten, einer geraspelten Möhre, ein paar Zedernkernen, Knoblauch, Schnittlauch, Petersillie und natürlich Kichererbsen. Die machen auch richtig satt. Das Dressing war ganz schlicht, Olivenöl, Balsamico, ein Löffelchen Senf und ein bisschen Honig. Abgeschmeckt mit den üblichen Verdächtigen. Einfach aber gut!
Traurige Neuigkeiten gibt es von meinen Nachbarn. Er ist gestern früh im Krankenhaus verstorben. Allerdings vergißt sie das immer wieder. Heute Nachmittag erzählte sie uns dass sie ganz traurig ist, weil ihr Mann im Krankenhaus ist. Oh man, eine ganz fürchterliche Situation!
Später am Nachmittag ist es ihr wieder eingefallen und sie erzählte meiner Tochter und mir, dass ihr Mann Tod ist. Ach das ist so traurig. Jetzt sitzt sie dort oben auf ihrem Balkon, wieder ganz allein, denn ihre Tochter ist nicht bei ihr geblieben, nicht einmal gestern. Schlimm!
Mittwoch, 16. Mai 2012
Spargelzeit
Heute Abend gab es eine ordentliche Portion grünen und weißen Spargel aus unserer Biokiste. Schließlich ist ja Spargelzeit. Dazu ganz klassisch Rührei. War lecker.
Aber der Spargel den wir kürzlich vom Grill hatten, der war noch bessser. Der wurde mit Butter, Bärlauch, Salz und einer Prise Zucker in Alufolie gewickelt und dann einfach auf dem Grill gegart. Der Geschmack war einfach super! Obwohl wir dann leider drinnen essen mussten, denn draußen war es inzwischen leider wieder viel zu stürmisch und kalt geworden.
Ich hoffe ja sehr, dass es in den nächsten Tagen doch mal etwas wärmer wird, (heute hatten wir 9°C) , damit wir mal wieder grillen können ( natürlich schmeckt der Spargel auch aus dem Backofen). Nicht nicht nur zum grillen, ach, einfach alles ist schöner wenn die Sonne scheint. Ich möchte auch mal wieder eine Radtour machen und in der Sonne liegen und lesen.
Aber der Sommer kommt ja bestimmt bald. Oder?
Aber der Spargel den wir kürzlich vom Grill hatten, der war noch bessser. Der wurde mit Butter, Bärlauch, Salz und einer Prise Zucker in Alufolie gewickelt und dann einfach auf dem Grill gegart. Der Geschmack war einfach super! Obwohl wir dann leider drinnen essen mussten, denn draußen war es inzwischen leider wieder viel zu stürmisch und kalt geworden.
Ich hoffe ja sehr, dass es in den nächsten Tagen doch mal etwas wärmer wird, (heute hatten wir 9°C) , damit wir mal wieder grillen können ( natürlich schmeckt der Spargel auch aus dem Backofen). Nicht nicht nur zum grillen, ach, einfach alles ist schöner wenn die Sonne scheint. Ich möchte auch mal wieder eine Radtour machen und in der Sonne liegen und lesen.
Aber der Sommer kommt ja bestimmt bald. Oder?
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