Posts mit dem Label Celia Brooks Brown werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Celia Brooks Brown werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 16. Juni 2013

Ich bin ja so stolz

und zwar auf mich. Ja, ich weiß, Eigenlob stinkt, aber jetzt bin ich gerade wirklich stolz auf mich. Mir ist nämlich ein Sauerteig gelungen! Na, wer hätte das jemals gedacht? Ich ganz bestimmt nicht. In der Vergangenheit bin ich nämlich mit Sauerteig schon des öfteren gescheitert. Ich vermute, dass es eigentlich irgendwie immer an der falschen Temperatur lag, meist ist es zu kalt gewesen.
Diesmal waren die Gegebenheiten aber optimal. Ich wollte gern mal Injera essen (dieses dünne pfannenkuchenartige Fladenbrot. In Äthopien wird Injera immer wie ein Löffel genutzt, um das Essen aufzunehmen). In meinem absolut liebsten Kochbuch "Vegetarisch kochen: die besten Rezepte aus aller Welt" von Celia Brooks Brown war auch ein Rezept dazu und dann habe ich meinen ganz Mut nochmal zusammen genommen und habe mich an diesen Teig rangetraut. Und dafür bin ich reich belohnt wurden, mit flauschigen, weichen, blasigen, aromatisch säuerlichen Injera.
Der Teig braucht 2 Tage um zu Sauerteig zu werden und das hat auch wirklich ganz tadelos geklappt. Beim backen habe ich noch ein paar Mal daneben gehauen und zuviel Teig in die Pfanne gegeben, so dass der fertige Injera dann zu dick war. Aber das kriege ich beim nächsten Mal bestimmt besser hin. Dieses Mal habe ich mich einfach nur über den Sauerteig gefreut!!!
Dazu sollte es einen typisch Äthiopischen Linsen-Wot geben, ich habe aber einen typischen Katrin-probiert-was-aus-Wot mit diversen Gemüse aus der Biokiste dazu gemacht. Und das war auch sehr lecker.

Fotos vom fertigen Essen gibt es leider nicht. Als ich mir dachte,"ach mach doch noch ein paar Fotos für den blog" war schon alles aufgegessen. Darum nur dieses eine Foto von Injera.





Das wird auf jeden Fall wiederholt. Und dann werde ich hoffentlich auch daran denken, Fotos zu machen.

Mittwoch, 29. August 2012

Ein neues Kochbuch

Wie ihr ja vielleicht wisst, bin ich ein Kochbuchjunkie. Ich liebe gute Kochbücher und habe wirklich seeehr viele im Regal stehen. Das letzte Kochbuch, mit dem ich geliebäugelt habe war von Yotam Ottolenghi "genussvoll vegetarisch". Gekauft habe ich es mir nach reichlicher Überlegung dann doch nicht. Meine Befürchtung war, dass das Buch doch dem "Vegetarisch kochen: die besten Rezepte aus aller Welt" von Celia Brooks Brown zu ähnlich sei. Dieses Buch von Celia Brooks Brown liebe ich wirklich heiß und innig. Aus diesem genialen Werk habe ich schon unendlich viele Rezepte nachgekocht und alles, wirklich alles, war super!
Für jede Gelegenheit, jede Jahreszeit und jeden Geschmack kann man dort etwas gutes finden.

Ich schweife ab, denn berichten wollte ich euch von meinen neuen Kochbuch "Vegan for fun" von Attila Hildmann. Wie der Titel schon sagt ein veganes Buch, übrigens das erste in meiner Sammlung.
Der erste Teil des Buches ist meiner Meinung nach überflüssig, denn dort wir erzählt, wie Attila Hildmann zum Veganismus kam, viele (überflüssige) Fotos von Attila in sportlichen Posen und generell zu viel überflüssiges blaba. Mir zuviel Selbstbeweihräucherung. Hätte er garnicht nötig, denn die Rezepte sprechen für sich!
Ab Seite 36 geht es dann endlich mit den Rezepten los. Zu jedem gibt es ein ansprechendes Foto. Mit dabei ein bisschen fast food, z. B. den echt geil aussehenden "Tex-Mex-Burger", sowie einen veganen Döner. Aber auch Klassiker in einem neuen Gewand wie z.B. rote und grüne Kartoffelpuffer oder Sojagulasch. Rezepte für Brotaufstriche, Müsliriegel, Sandwiches, Shakes, Salate, Pasta und allerhand Süßes. Dabei hat es mir vorallem das Süße angetan.

Die Pancakes (mit Bananen im Teig) mit Heidelbeeren, Nektarinen und Ahornsirup, gab es am Sonntag bei uns zum Frühstück, waren wirklich lecker. Dazu muss ich sagen, dass die Pancakes von Celia Brooks Brown die besten und perfektesten Pancakes der Welt sind, aber halt nicht vegan. Diese hier werde ich aber trotzdem wieder machen, spätestens wenn ich keine Eier im Haus habe.

Heute habe ich das Nasigoreng gekocht, dabei habe ich Papika (hatte ich nicht mehr) durch Möhren ersetzt und die Erbsen (hatte ich auch nicht) durch Tomaten. Cashews und Seitan hatte ich glücklichweise zuhause. Trotz dieser Änderungen war es sehr lecker, eine kleine Schüssel davon kann ich mir morgen zur Arbeit mitnehmen :o)

Umbedingt probieren möchte ich die Donauwelle, das Foto sieht echt zum reinbeißen aus. Und den Tex-Mex-Burger. Und die Panna Cotta. Und die Crepe Rouladen mit Pilz-Walnuss-Füllung. Und das super-easy-Baguette. Und die Carbonara. 
Also demnächst werdet ihr hier ein paar Rezepte aus Vegan for fun finden. Diese Woche sind allerdings Fenchel und rote Bete in der Gemüsekiste, die mit keinem Wort in Vegan for fun erwähnt werden. Da muss ich mir wohl wieder selbst was einfallen lassen...



Dienstag, 10. Januar 2012

Chicorée-Bohnen in Portweinsoße


Heute will ich euch mal ein wirkliches Knalleressen zeigen. Ok, ich gebe zu, auf dem Foto sieht es nicht so doll aus, aber geschmacklich....! Wirklich klasse!!!
Leider ist dieses Gericht nicht auf meinem Mist gewachsen, erdacht wurde es von Celia Brooks Brown, die es in ihrem schönen Buch "International vegetarisch" vorstellt.
Chicorée wird zusammen mit Lauch (ich nehme meistens Frühllingszwiebeln) und weißen Bohnen in einer aromatischen Soße aus Portwein und Gemüsebrühe geschmort. Die Kombination von dem zartbitteren Chicorée zusammen mit der leicht süßlichen Soße ist einfach nur genial.
Dazu gibt es bei Celia Brooks Brown ein Kartoffelpüree mit Räucherkäse. Aber Räucherkäse ist überhaupt nicht mein Ding, darum gibt es bei uns immer Kartoffel-Möhren-Selleriepüree dazu. Das nimmt die feine Soße auch gut auf.

Falls ihr also noch ein schönes Kochbuch sucht, dann kann ich "International vegetarisch" von Celia Brooks Brown wirklich wärmstens empfehlen. Aber auch "Vegetarisch kochen: Die besten Rezepte aus aller Welt" ebenfalls von CBB ist toll. Alles, wirklich alles was ich bisher aus diesen beiden Büchern nachgekocht habe, ist fantastisch geworden (bin mit der Autorin übrigens nicht verwandt oder persönlich bekannt und ich kriege auch kein Provision ;o)), die Bücher sind halt einfach nur sehr empfehlenswert.

Sonntag, 30. Mai 2010

Süßsaurer Nudelsalat mit Tofu


Das ist der beste Salat der Welt!!! Ehrlich!!! Diesen Salat könnte ich dreimal die Woche essen, wenn ich nur an ihn denke, dann könnt ich schon wieder....sabber.

Das Rezept für diesen süßsauren Nudelsalat mit Tofu und Zitronengras ist aus Celia Brooks Brown "Kochen vegetarisch-die besten Rezepte aus aller Welt". Ein super Buch, ich kann es echt nur immer wieder sagen, auch wenn ich euch damit inzwischen langweilen sollte ;).

Dieser köstliche Salat besteht aus Reisnudeln, Sojakeimen, Koriander, Zitronengras, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Gurken, Erdnüssen und frittiertem Tofu. Ins Dressing kommt Zitronensaft, Zucker, Sojasauce, Knoblauch, geraspelte Möhre und natürlich Chilli! Hört sich gut an, ist aber tatsächlich Phänomenal!!!

Freitag, 26. Februar 2010

Hachapuri-georgisches Käsebrot


In Nigella Lawsons "Festessen" berichtet Nigella von ihren diversen Versuchen, das oben genannte, mit Käse gefüllte Brot zu backen. Die Fotos im Buch dazu sahen einfach köstlich aus, also wollte ich mich dann auch mal daran versuchen. 

In dem Buch "Vegetarisch kochen" von Celia Brooks Brown gab es auch ein Rezept, nur wurde das Brot dort "Khachpuri" genannt. Die Füllungen der beiden Autorinnen sind allerdings ziemlich unterschiedlich, Nigella nimmt Feta, Mozarella und Ricotta. Bei Celia sind es Feta, Gouda und ein bisschen Joghurt. 

Ich hatte mich für die Hachapuri-Variante von Nigella entschieden. Leider lief beim aufschneiden des Brotes die halbe Füllung raus und wurde dann mit dem Löffel aufgetan. Das sah natürlich nicht  schön aus. Geschmeckt hat es sehr gut, allerdings ist man nach einem Stück pappsatt. Die Käsefüllung ist schon sehr üppig. Die Fotos vom angeschnittenen Brot sind nichts geworden, daher hier von kein Bild.

Laut meiner Tochter, die ein Stück  des Hachapuris heute zur Schule mit hatte, schmeckt das Brot auch kalt sehr gut. 

Zwiebel oder Schnittlauch könnte ich mir in der Käsefüllung auch sehr gut vorstellen, auch wenn es dann wahrscheinlich nicht mehr original wäre. Letztendlich ist ja eh nicht original, da man an den georgischen Käse, der normalerweise dafür verwendet wird, hier garnicht ran kommt. Na ja, eine Hachapuri Polizei, die die Zutaten der Füllung kontolliert, wird es ja wohl nicht geben. Falls doch, dann habe ich mich mit diesem Post ganz schön reingeritten ;).

Beim nächsten Mal werde ich die Version mit Gouda und Feta  machen. Und ich werde Zwiebeln mit in die Füllung tun, so! Die Freiheit nehme ich mir!!