Mittwoch, 5. Mai 2010

Königsberger Klopse vegetarisch




Mein Mann war letzte Woche mal allein bei Real einkaufen. Und wie es sich für einen guten Mann gehört, schaut er auch immer, was er seiner Frau schönes mitbringen kann ;).

Er brachte mir Hack mit. Vegetarisches Hack natürlich, auf Basis von Soja- und Weizenproteinen, so steht es zumindest auf der Packung. Tja, was kann man mit Hack kochen??? Mir ist erstmal überhaupt nichts eingefallen. Hack war nie ein Produkt was ich irgendwie vermisst hätte, ganz und gar nicht. Dann aber hatte ich eine Idee, nämlich Königsberger Klopse! Die mochte ich als Kind sehr gern und später als Erwachsene habe ich sie manchmal mit Tofu gemacht, was übrigens auch sehr gut schmeckt.

Ich hab mich dann rangetraut, obwohl die Masse ziemlich echt aussah, für mich fast schon ein bisschen zu echt. Ich habe ein Ei, Paniermehl, Senf, Zwiebelwürfel, Salz und Pfeffer an das Veggie-Hack getan und daraus kleine Bällchen geformt. Einen Probeklops habe ich ich in siedendes Wasser getan, wo er dann auch prompt zerfiel. Also den Topf vom Ceranfeld runter gezogen und nochmal probiert. Diesemal ist nichts zerfallen und die restlichen Bällchen sind sehr gut geworden. Die Klopse habe ich kurz vorm servieren in die heisse, leicht saure Kapernsauce gegeben. Dazu habe ich Salzkartoffeln und einen Gurkensalat gemacht. Köstlich!!! Mein Fazit: sehr empfehlenswert das vegetarische Hack! 

Sonntag, 2. Mai 2010

Müde Katzen



Hier sind meine beiden Liebsten zu sehen. Flocki ist die getigerte, Bello der weiße mit nur noch einem halben Ohr. Die beiden wirken nur müde, tatsächlich aber sind die zwei total fleißig und helfen mir ein bisschen beim bügeln.

Panierte Austernpilze mit Bärlauch-Kartoffelpüree



Nachdem wir den 1. Mai zusammen mit Freunden Tupperdosensuchend im Wald verbracht hatten, waren wir am Abend ziemlich ausgehungert. Glücklicherweise haben wir im Wald auch wieder jede Menge Bärlauch gefunden, um ordentlich Würze an unser Abendessen zu bekommen. 

Mein Liebster hat Austernpilze paniert und und knusprig gebraten. Ich habe während dieser Zeit ein Kartoffelpüree zubereitet und ganz zum Schluss gehackten Bärlauch unter das heiße Püree gerührt. Dazu hatte ich noch eine braune Sauce gemacht,  aus Zwiebel, Rotwein, Gemüsebrühe und mit etwas Sojasauce abgeschmeckt.

Vom Walpurgis-Grillen am Vorabend war noch  Salat (Lollo Bionda, Rettich, Möhre) übrig,  dazu gab es ein Honig-Senf-Dressing. Eine schöne Belohnung nach einem anstrengenden Wandertag!

Donnerstag, 29. April 2010

Eingemachter Rettich




Nee, der hat sich nicht eingemacht! Das ist der Rettich, der mich manchmal um den Verstand bringt. Dann kann ich an nichts anderes denken und dann muss es umbedingt dieses herrliche Gemüse  sein. Nur im äußersten Notfall tut es  auch etwas Kimchi aus der Dose, das diesem eingelegten Rettich geschmacklich ziemlich nahe kommt. 

Der Geschmack ist wirklich einmalig, seeeehr scharf, salzig und säuerlich. Der Biss ist ziemlich fest, aber nicht hart. Ich habe allerdings einen solch seltsam geformten Rettich hier noch nie gesehen. Oder ob es den nur in China gibt??? Eventuell weiß ja jemand etwas näheres über diesen Rettich, über Infos dazu würde ich mich freuen. 

Samstag, 24. April 2010

Bärlauchpizza



Heute haben wir meine Oma im Krankenhaus besucht. Naja, das war ziemlich deprimierend. Zur Aufmunternung wollten wir danach noch ein bisschen geocachen. 

Wir haben uns für den Multi "Waldspaziergang" bei Seesen entschieden, eine kleine Wanderung über 7 km, mit schönen Stationen und einer tollen Aussicht auf die Innerstetalsperre. Unterwegs haben wir noch reichlich Bärlauch pflücken können. 

Diesen total frischen Bärlauch gab es dann zum Abendessen auf einer Bärlauchpizza, zusammen mit Tomatensauce, Kapern (wir lieben Kapern auf Pizza), Mozzarella und Feta. Leckere Kombination, fix gemacht und durch den Gratis Bärlauch auch unschlagbar günstig.

Auf dem Rückweg haben wir in Bockswiese noch einen Rest Schnee gesehen! Und das eine Woche vor Walpurgis!!!!

Montag, 19. April 2010

Monster im Wald






Das Wetter am Wochenende war einfach nur herrlich,  perfekt zum geocaching (der blog heisst ja nicht "Katrins veggie blog" sondern "Katrins veggie life", will sagen: nicht nur mein Essen, mein ganzes Leben darf/soll hier geblogt werden ;))!

Wir hatten uns einige schöne Touren rausgesucht und am Sonntag haben wir Mittags die Grauhof Runde gemacht, mit einigen tollen Verstecken. Leider waren wir nicht die einzigsten, die diese Idee hatten, an einem cache standen wir bereits mit drei Teams und haben das logbuch nur noch rumgegeben. Ein bisschen wie auf dem Bahnhof... Überall waren geocacher, ganz normale Wanderer oder Nach-dem-Essen-spazierengeher gibt es scheinbar nicht mehr.

Nachmittags waren wir mit lieben Bekannten aus Jerstedt verabredet, die "Monster im Wald" Reihe in Baddeckenstedt wollten wir angehen. Aber auch hier: nur geocacher unterwegs. Kein einziger Mensch den wir auf der Monster im Wald Tour getroffen haben, war ein Muggel. Sehr erstaunlich, oder? Gestern haben wir insgesamt 11 (ja ELF!!!) andere Teams getroffen.

Die Runde war wirklich klasse! Sehr schöne, originelle Cacheverstecke, bei denen man äußerst seltenen Tiere, wie z.b. den Baumpiranha, den mageren Pygmäenaffen, den blutsaugenden Vampirhasen, den grünen Waldwuschel und den Zwillingsbaumohrling in seiner natürlichen Umgebung treffen konnten. Der Zwillingsbaumohrling sitzt sehr gern oben in einem Zwillingsbaum (ca. 5 m hoch), war garnicht so leicht da ran zu kommen. Aber das wieder rauf setzten hat uns nicht nur nerven gekostet. Nein, auch einiges aus der EGCGA (erweiterte geocacher Grundausrüstung) ist im Wald geblieben, wie z. B. Kabelbinder und Draht. Mit einem weiteren netten Team, das wir dort getroffen haben, hatten wir riesigen Spaß, vorallem beim Ruf "Ohr fällt". Selten haben wir mit wildfremden Leuten so gelacht! 

Gestern haben wir dann die 450 caches vollbekommen! 23 Stück haben wir gefunden, darunter ein Multi.  Einige der seltensten Tiere könnt ihr oben bewundern (war garnicht so leicht, diese scheuen und auch schnellen Tiere zu fotografieren)!

   

   


Montag, 5. April 2010

Ostermontag - on the (Bahn-)line








Nachdem ich bereits am Sonntag Abend von furchtbaren Kopfschmerzen geplagt wurde, die auch beim aufstehen noch nicht besser waren, gab es nur eins: Bewegung an der frischen Luft (das einzigste Mittel was mir immer hilft)! Also raus zum geocachen ;)))!

Wir hatten uns einige caches an der alten Bahnlinie Vienenburg - Langelsheim ausgesucht, wollten aber nicht die kompletten 18 km machen. Schließlich muss man ja auch noch den Rückweg zum Auto mit einplanen, das wäre uns dann aber zu viel geworden.

11 caches insgesamt haben wir gemacht und sogar ein Jubiläum gab es zu feiern: unseren 400sten cache!!! Einen cache konnten wir nicht finden. Wie wir dann zuhause festgestellt haben, war der cache über Ostern reingeholt worden, da die Muggelgefahr wegen eines in der Nähe gelegenen Osterfeuers sehr hoch war. Aber ich habe gerade eine Mail vom Owner bekommen, der Fotolog ist hier auch gültig, was ich sehr nett finde.

Es war eine landschaftlich sehr  schöne Strecke, die Verstecke abwechslungsreich und es gab viel zu sehen. Rehe, Hasen und ganz viel Schnittlauch, den wir kurzerhand geerntet haben. Oben ein paar Impressionen!