Ich war letzte Woche für einen Tag in Fulda und habe dort im Bahnhof ungelogen den schlechtesten Käsekuchen der Welt gegessen - trocken, geschmackslos, unlecker (gibt es das Wort?).
Naja egal, seitdem habe ich den Gedanken an einen leckeren saftigen Käsekuchen im Hinterkopf. Mein liebster Käsekuchen ist ja russischer Zupfkuchen (den in Russland kein Schwein kennt, weil es den dort garnicht gibt).
Heute habe ich mich dann rangemacht und eine vegane Version gebastelt. Rein kam u.a. ein Kilo Sojajogurt Vanille, für den optimalen Vanillegeschmack und ein bisschen Zitrone, weil ich Käsekuchen mag, der frisch und leicht zitronig schmeckt.
Der Kuchen ist richtig sahnig, cremig, vanillig und frisch geworden. Genauso wie russischer Zupfkuchen sein soll. Und das ohne jegliche tierische Zutaten, wie Quark, Sahne oder Eier. Man schmeckt wirklich keinen Unterschied zu einem "herkömmlichen" Zupfkuchen.
Von Fulda aus bin ich dann weiter in meine Harzer Heimat gefahren, dort war ich mit meiner besten Freundin Bibi noch essen und Bier trinken und danach war ich 2 Tage bei meinen Eltern. Meine Mutter hat mich wieder großartig verwöhnt und sehr lecker gekocht. Am Abend meiner Ankunft war sogar der Schlafanzug für mich schon vorgewärmt :-) Ja, so liebe und fürsorgliche Eltern habe ich!
Morgen Nachmittag werde ich mit 2 Stückchen von diesem veganen russischen Zupfkuchen bis ans andere Ende der Stadt fahren, um mit meiner veganen
Freundin auf der Couch rumzugammeln und Kuchen zu essen.
Schöner fauler Nachmittag!
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Sonntag, 11. Januar 2015
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