Sonntag, 27. November 2011

schnelle Reste-Rohkost


Wir haben das Wochenende in meiner schönen Harzer Heimat verbracht. Mein Vater wurde 60, das musste natürlich gefeiert werden. Es war auch richtig lustig, mal wieder die ganze Verwandschaft und ehemalige Nachbarschaft zu treffen.
Und endlich durfte ich mal wieder die total geniale Pizza bei "da Mario" in Clausthal essen! Ohne Übertreibung die beste Pizza der Welt!!! Und die Onion Rings in Tims 5 Tageszeiten in Goslar waren auch lecker. In Goslar sind wir auch ein bisschen über den Weihnachtsmarkt gebummelt, wir waren wandern und haben einfach die Zeit genossen und viel gelacht.
Nach so vielen leckeren, aber ungesunden Essen hat es mich vorhin richtig nach einem Salat gegiert. Im Kühlschrank war noch ein kleiner Rest Rotkohl, der klein gerapelt wurde und mit ebenfals geraspelter Steckrübe vermischt. Das Dressing bestand aus Knoblauch, Orangensaft, Sojasauce, Zucker und Chilli. Über den Salat kamen ein paar Erdnüsse (habe ich eigentlich erwähnt, dass jegliche Nüsse im Salat geil sind?), dazu gab es knusprig gebratene Tofustreifen (die ich auch noch fix mariniert hatte und die Marinade in der Pfanne habe einkochen lassen).
So, mein Salat-Jieper ist jetzt wieder gestillt, das musste sein.
Als wir vorhin zuhause ankamen, war doch tatsächlich unser Trampolin durch den Garten geweht worden, absolut unglaublich, das Teil hat einen Durchmesser von etwas mehr als 3 m und ist richtig schwer! Wahnsinn! Das riesen Teil lag Kopfüber in der Hecke.Was ein Sturm...

Mittwoch, 23. November 2011

Kimchissuppe


Diese Suppe ist absolutes fast food, schneller geht es wirklich nicht, schneller als jeder Asia-Noodle-Snack oder YumYum.
Allerdings sollte man das Kimchi schon vorbereitet haben, am besten schmeckt es ja eh so nach ca. 10 Tagen.
Für die Suppe braucht man nur ein paar Reisnudeln, einen Spritzer Sojasauce, Tofuwürfel und Kimchi. Falls das Kimchi noch nicht sauer genug ist, dann noch einen TL Essig dazu,aber das ist natürlich Geschmackssache. Dann alles ordentlich heiß machen und schon ist das Mittagessen fertig! Am längsten dauert es, den Tofu zu würfeln.
Beim Kimchi habe ich dieses mal allerdings mit dem Sesam etwas übertrieben, aber ich steh halt auf Sesam.

Mittwoch, 16. November 2011

Mein erster Bubble Tea


Seitdem ich von Bubble Tea gehört habe, wollte ich den gern mal probieren. Ich bin ja ziemlich neugierig und gerade in Dingen, die Essen und Trinken betreffen, für alles offen (nur vegetarisch muss es sein ;))
In Taiwan soll es diesen Bubble Tee ja an jeder Ecke geben. Nun gibt es sogar hier in Flensburg zwei Bubble Tea "Quellen", jetzt durfte ich endlich mal probieren.
Bubble Tea ist schwarzer Tee, meistens mit jede Menge Sirup und oft auch mit mit Milch drin. Die "Bubbles" bestehen aus Tapiokastärke und haben unterschiedliche Geschmacksrichtungen (keine Ahnung wie die das machen). Den Tee trinkt man mit einem extra dicken Trinkhalm, durch die Bubbles passen. Im Mund muss man die Bubbles dann leicht zerbeissen, dann zerplatzen sie und die Flüssigkeit läuft raus, fühlt sich seltsam an.
Heute Nachmittag haben ich mir mit meiner Tochter zwei dieser "Tees" (hat mit Tee wirklich nichts mehr zu tun) gekauft und mit nach Hause genommen, um dort in aller Ruhe mal zu kosten. Lindas Teebecher ist Tasche kaputtgeganen und leider schon ordentlich ausgelaufen, darum mussten ihn daheim ganz schnell in ein Glas umfüllen. Ich hatte Litschitee mit Mangobubbles und Linda hatte Greenappletee mit orangefarbenen Perlen (Geschmackssorte habe ich vergessen). Aussehen tut es wie buntes Wasser mit Froschleich drin.
Tja, wie schmeckt der Bubbletea nun? Seeeehr süß, ziemlich künstlich, genauso hatte ich es mir eigentlich auch vorgestellt. War mal ganz interessant, aber ich brauch das, glaube ich, erstmal nicht so schnell wieder. So, nun habe ich Bubble Tee getrunken, Thema abgehakt.

Dienstag, 15. November 2011

Nachtrag zum Thema Pizza

Um endlich eine ordentliche "Qualitätspizza" zu finden, haben wir vorgestern wieder einmal Pizza bestellt (knallhart wie ich nunmal bin ;), heheh). Und wieder ein Schuss in den Ofen, total unlecker. Kein toller Boden, viel zu viel Belag....
An alle Flensburger, die hier mitlesen: bitte gebt mir einen Tip zu ordentlicher Pizza in Flensburg.
So langsam denke ich nämlich, dass meine Ansprüche scheinbar unerreichbar hoch sind. Ist es bei mir vielleicht so wie bei vielen älteren Leuten, die immere sagen:"früher war alles besser"? und meine Erinnerung täuscht mich und ich meine nur, dass die Pizza früher, als ich noch im Harz war, einfach besser war?
Naja, nächste Woche bin ich für ein paar Tage im Harz (mein Vater wird 60), da werde ich bei da Mario Pizza essen. Und dann werde ich mal überprüfen, ob früher alles besser war oder ob die Pizza im Harz wirklich besser ist. Wir werden´s sehen... Und ich freu mich schon :)!!!

Donnerstag, 3. November 2011

Spinatpizza


Mit großem Bedauern musste ich am Sonntag wieder einmal feststellen, dass die Pizzen hier in Flensburg leider überhaupt nicht mein Geschmack sind. Vielleicht habe ich auch einfach nur noch nicht die "für mich richtige" Pizzeria gefunden. Oder mein Geschmack ist zu seltsam.
Die Pizzen hier sind gerne mit Sauce Hollandaise, Döner, Hack oder mit Röstzwiebeln, Gurken und Würstchen belegt. Die Böden sind dick, die Beläge noch dicker. Oder/und furchtbar fettig, zwei mal habe ich bereits vermutet, dass die Pizza frittiert wurde. Die Pizzeria die wir am Sonntag besuchten, hat einen Steinbackofen, deswegen hatte ich mich schon auf richtig tolle Pizza gefreut. Gut gerochen hat sie schon. Leider wieder viel zu dicker Boden, viel zu viel Belag, zu viel Käse, kein Geschmack, naja, halt wieder nichts. Ich suche hier eine Pizza mit knusprigen Boden, der Rand sollte blasig aufgegangen sein, Belag darf nicht zu dick und nicht zu dünn sein und Geschmack haben, der Käse sollte nicht alles andere überdecken. Ich werde weiter suchen und alles an Pizza durchprobieren...
Deswegen habe ich uns heute eine Pizza selbst gemacht, aber meine selbstgemachte kommt leider auch nicht an die Pizza von da Mario oder vom Pizza Point in Clausthal-Zellerfeld ran. Ist halt eine Hausfrauenpizza ;( Aber ich habe auch keinen Steinofen.
Mein Boden war allerdings schön dünn, der Belag (850 gr. frischer Spinat aus der Biokiste, ein Becher Creme fraiche, Knoblauch, eine halbe Zwiebel, ein wenig Feta und ein wenig Emmentaler und ein paar Pinienkerne) war nicht zu viel. Auf der Pizzastufe meines Backofens gebacken war der Boden dann auch schön knusprig.
Leider bleibt mir hier bislang nicht anderes übrig als Pizza selbst zu machen. Wer einen Empfehlung für richig gute Pizza in Flensburg hat, der soll sich bitte bei mir melden. Ich würde mich ja so freuen!

Sonntag, 30. Oktober 2011

Kartoffel-Möhrenpüree mit Schwarzkohl und gebratenen Zwiebeln


In der letzten Biokiste war mal wieder ein uns völlig unbekanntes Gemüse (ja, die Gemüsekistenlieferanten schaffen es immer wieder uns zu überraschen ;)). In dieser Woche: der Schwarzkohl! So stand es zumindest auf der Rechnung. Nie davon gehört, nie gesehen, geschweige denn gegessen. Tja, da war es wieder, das Problem, was kochen aus diesem fremden Gemüse? Nachdem ich Wikipedia nach Schwarzkohl befragt hatte, sollte es ein einfaches Gericht werden, um den Geschmack des Schwarzkohls einfach mal kennenzulernen.
Aus Möhren und Kartoffeln habe ich ein Püree gemacht, den Schwarzkohl habe gewaschen und geputzt (den Meerschweinchen haben die Blattrippen richtig gut geschmeckt), in Streifen geschnitten und dann nach dem dämpfen unter das Püree gerührt. Dazu gab es einfach gebratene Zwiebelringe. Der Schwarzkohl schmeckt ähnlich wie Grünkohl, jedoch milder. Uns hat es geschmeckt. Auch das war mal wieder ein Gemüse, das ich ohne unsere Biokiste wahrscheinlich niemals kennengelernt hätte. Danke, lebendiges Land!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Ich seh rot



Aber nicht vor Wut oder politisch oder so. Nein, rot ist nur das Essen auf meinem Teller. Heute gab es rote Bete-Lauchgemüse mit Feta. Das Gemüse wurde in ein bisschen Orangensaft geschmorrt und mit Honig und Balsamico abgeschmeckt, das grün des Lauches ist durch die rote Bete allerdings komplett verschwunden.

Das Dessert war richtig herbstlich, Nusseis mit Granatapfelkernen. Ebenfalls schön rot.

Und jetzt weiß ich auch, wie man die Kerne aus dem Granatapfel bekommt, ohne die ganze Küche mit Granatapfelsaftspritzer (was ein Wort) voll zu haben.
Für alle die das auch noch nicht wussten: man schneidet den oberen und untern Teil des Granatapfels ab, die Seitenwände von außen so 5-6 mal ein und dann kann man in einer Schüssel mit Wasser den Granatapfel brechen und die Kerne ganz leicht rauspulen. Die Kerne sinken nach unten, die bitteren Häutchen schwimmen oben. So geht das wirklich ganz Fix und ohne große Sauerei.